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 Spa Island: Am Pool

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Remy Marble Valentine

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BeitragThema: Spa Island: Am Pool   Sa 19 Feb 2011 - 11:21

cf Straßen von Spa Island

Endlich war es soweit. Entspannung war angesagt. Leise strich der Wind durch die Palmen, die an dem Poolgelände standen. Remy konnte nicht so recht erkennen, ob die im Sonnenlicht grün schimmernden Blätter nun aus Plastik waren oder nicht. War ja auch egal. Es war jedenfalls ziemlich atmosphärisch. Ein toller Ort, um endlich mal den ganzen angesammelten Stress abzubauen. 20 Minuten lang hatte Valentine ungeduldig am Pool gestanden und darauf gewartet, dass der korpulente Herr, der seit dem ersten Sonnenstrahl die einzige auffindbare Hängematte blockierte, endlich aufstand und die Hängematte freigab. Eine einfache Liege war doch nichts für einen Vizeadmiral. Nein, Remy brauchte den puren Luxus. Den ganzen Vormittag war Remy beim Pilates gewesen und hatte sich danach eine Thai-Massage verpassen lassen. Jetzt wollte er sich ausruhen. Als der Mann sich endlich erhob und seinen massigen Körper aus der Hängematte wuchtete, war Remy sofort da, um auch ja keinem anderen Urlaubsgast die Möglichkeit zu geben, ihm sein kleines Stückchen Luxus zu rauben.
Als er sich hinlegte und ausstreckte war es wie ein Traum. Sanft wehte der Wind ihm ums Gesicht, während von Oben die Pralle Sonne auf den Vizeadmiral einschien. Vom Wind wurde die Matte zwischen den beiden Palmen leicht hin und her bewegt, Valentine fühlte sich wie neugeboren. Als Uncle Sam ihm dann noch eine Zigarette ansteckte, bevor es sich der Affe sich in den oberste Palmenblättern gemütlich machte, war Remy's Tag gerettet. Kein Gedanke mehr an Piraten, Revolutionäre und all den Abschaum, der ihm sonst zu schaffen machte. Endlich mal nur Valentine, der sanfte Wind und eine kühle Bahama Mama, serviert in einer zerteilten Kokosnuss. Das war Urlaub. Urlaub im Paradies.

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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   Sa 19 Feb 2011 - 18:06

Comes from Offenes Meer.

Vor dem ruhigen Gebäude, welches neben einem kleinen See lag, stand nun ein Dämon, ein Teufel, welcher sogleich Knochen aus seinen Fingern durch die Wand auf Remy und seinem Affen schoss. ~Boneshots~ "Komm raus kleiner Mann!" schrie er. Man merkte, dass er bewusst den Sake weggelassen hatte. In diesem Kampf durfte er nicht beruhigt sein, jedoch hatte er genug getrunken, um Pläne auszutüfteln. Die Fingerknochen bohrten sich durch die Massive Steinwand und 5 davon flogen knapp an Remys Kopf vorbei die anderen 5 immernoch auf diesen zu. Weitere Blitze zuckten und der Wind verschlimmerte sich. Er bließ durch die Palmen und schien diese beinahe umzuknicken. Der Knochenteufel Huya Goka Mugen wollte in diesem Moment nur eins: Seine Revanche gegen diesen Gegner, koste es was es wolle, selbst wenn er sein Leben lassen müsse. Dazu kommt, dass es dazu dient eine Störung des Kampfes zwischen dem Admiral und dem Kaiser zu verhindern. "Du hast dein Leben gelebt, die Welt entdeckt und nun triffst du auf mich. Dieser Knochen in deinem Herzen wird das letzte sein, was du spührst!" rief er, während aus seinen Handflächen seine Unterarmknochen herauswuchsen. Es war die Vorbereitung seines Bonestrikes, was der steinernde Mensch natürlich nicht wissen konnte. ~Skullwhip~ Er zog sich die Wirbelsäule aus dem Rücken und hatte so eine Peitsche in der Hand, welche so lang war, dass sie sich um die kleine Hütte vor sich wickelte. "Komm raus!" schrie er, während das Haus zerfetzt wurde und in Stücke flog. Dies geschah dadurch, dass die Peitsche sich so fest darum gewickelt hat. Die Stärke Huyas war enorm, doch die seines Gegner war auch nicht zu unterschätzen, ein spannender Kampf zwischen Vize-Admiral der Marine und 1. Maat der Tsukiyamis hatte begonnen.
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Remy Marble Valentine

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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   Sa 19 Feb 2011 - 18:32

Remy rückte seine Sonnenbrille einige Centimeter nach unten, als es windiger wurde und Wolken aufzogen. "Aaaaach komm schon!" rief der Vizeadmiral erzürnt, als ihm jetzt die wenigen kostbaren Sonnenstrahlen genommen wurden. "Scheiß Dreckswetter!" Die Laune des Vizeadmirals war vom einen auf den anderen Moment auf einem Tiefpunkt angelangt, den sie heute noch nicht unterschritten hatte. Ein Schluck von seinem Drink würde ihm sicher gut tun. Als Remy gerade den Arm ausstreckte, um die halbierte Kokosnuss, die als Glas fungierte, hochzuheben, landeten 5 dünne kleine Fingerknochen wie die Orgelpfeiffen in Remy's Oberarm. Die Miene des Vizeadmirals verfinsterte sich. "Huya..." knurrte Valentine grimmig, "Kann man denn hier nicht einmal in Ruhe Urlaub machen?" Valentine erhob sich von seiner Hängematte und zog ohne eine Miene zu verziehen die Knochen einzeln nacheinander heraus. Währenddessen blickte er sich um und versuchte Huya zu erblicken.
Dann hörte er ein Krachen und sah den Knochenteufel die kleine Hütte mit seiner Peitsche zerfetzen. "Fangen wir doch unsere Revanche auf einem etwas höheren Niveau an!" Free Fall Tower rief Remy, während sich unter seinen Füßen eine große Marmorsäule erhob.
Remy verlor Huya nicht aus den Augen. Er hatte ihn im Visier.
"Sam, du weißt was zu tun ist!" Sam sprang von der Palme und rannte in Richtung der Unterkunft der Marinesoldaten. Derweil zündete sich Valentine ein Zigarette an und bließ den Rauch aus, während er seine Sonnenbrille zurechtrückte.
Es wurde Zeit für einen Angriff. Marble Spear rief er und ein langer und stabiler Speer formte sich aus dem Marmor in Remy's rechter Hand. Valentine nahm einen weiteren Zug von der Zigarette, bevor er sein Ziel ein letztes Mal anvisierte.
"Ich lass dich nicht noch einmal abhauen, Knochenteufel! Lass dir den Speer hier gut schmecken!" schrie er seinem Gegner entgegen. Dann feuerte er pfeilschnell den spitzen Speer in Huyas Richtung. Der Wurf war perfekt. Er würde sein Ziel nicht verfehlen, wenn der Knochenteufel nicht noch etwas unternahm.

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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   So 20 Feb 2011 - 12:34

Sein Gesicht war unverändert. Seine Stimmlage gleichbleibend provozierend. "Da bist du ja und kommst dir ziemlich groß vor hum?" sagte er und schlug den Speer, der auf ihn zuraste mit deinem Unterarmknochen weg, sodass dieser in eine kleine Hütte flog und selbst dadurch in weitere. Eine kleine nette Zerstörung richteten die beiden jetzt schon an. Mehrere Ferienhäuser waren kaputt, ein Entspannungsraum war im Eimer und Huya wollte noch mehr. ~Spikewall~ Er hielt seine Arme zum Boden und lies so schnell eine verflechtete Knochenmauer wachsen, dass er schnell auf der Höhe von Remy stand. "Du lernst nicht dazu." sagte er nur und schoss weitere Fingerknochen auf seinen Gegenüber, doch nur als Ablenkung, denn nun sprang er direkt auf Remy zu. ~Bonestrike~ Nun versucht er mit flüssigen Bewegungen in der Luft seinen Gegner aufzuspießen. Und selbst Remy sollte schmerzen davon tragen, wenn er direkt aufgespießt wird. Da die Knochen so stabil sind wie Stahl, können sie sogar durch Marmor durchschlagen, was ein weiterer Nachteil Remy war. Sein größter Vorteil bestand in seiner Logia und dass er beliebig viel Marmor herstellen konnte. Noch während er in der Luft war, setzte er eine weitere Technik ein. ~Bonespikes~ Nun kamen zusätzlich zu den fließenden Bewegungen noch spitze Knochen aus seinem Körper hinzu, die so lang sind, dass sie Remy erreichen konnten. Direkt hinter den beiden blitzte es gerade auf und der Donner knallte lauter als gewöhnlich. Der Wind hatte sich schon fast in einen Sturm verwandelt und die Palmen waren nun wirklich umgeknickt.
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Remy Marble Valentine

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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   So 20 Feb 2011 - 13:06

Remy grinste nur, als Huya sich die Knochenmauer erschuf und auf ihn zugerannt kam. Remy dachte sich schon, was der Knochenteufel vorhatte. Mit seinen spitzen und scharfen Knochen würde er versuchen, Remy aufzuspießen. Er würde schon sehen, was er davon hat. Valentine bewegte sich nicht einen Centimeter von der Stelle, als sein Gegner auf ihn zuraste. Jetzt benötigte er vollste Konzentration. Die Zigarette qualmte in Remy's Mundwinkel langsam vor sich hin. Er hatte jetzt keine Zeit zum Rauchen. Huya war nur noch wenige Meter von ihm entfernt, jetzt kam es drauf an.
Valentine versuchte, den Schmerz zu unterdrücken, als Huya's Knochen seinen Oberkörper durchbohrten. Das war alles Teil des Plans, keine Zeit für Schmerz. Sobald die spitzen Knochen tief genug in Remy's Brust eingedrungen waren, spannte Valentine plötzlich seinen gesamten Körper an. Marmor kam aus allen Poren und verschloss jede noch so kleine Lücke an Remy's Körper. Da Huya noch seine Knochen in Valentines Brust stecken hatte, wurden die Knochen immer fester zusammengedrückt und waren kaum noch herauszuziehen.
"Jetzt hab ich dich am Haken.." knurrte Valentine, während er seine beiden Arme hochhob, den Schmerz immer noch unterdrückend. Burning Hammer! rief er und seine Hände verwandelten sich in zwei große Marmorhämmer, mit denen er jetzt Huya zertrümmern wollte. "Ich sorge dafür, dass du in der Hölle landest, da wo du hingehörst, Knochenteufel!"
Dann ließ er seinen rechten Hammerarm mit voller Geschwindigkeit auf Huya zurasen.

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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   Do 3 März 2011 - 19:29

Ein Donnern ertönte, nachdem der Hammer von Remy den jungen Knochenteufel erfasste. "Mist.." erklang aus dessen Mund. Er flog zu Boden und der blutige Knochen zog aus dem Körper des Vizeadmiral. Langsam fiel er die Säule hinunter und prallte dabei öfters an diese. Der Angriff hat mehrere Rippen Arm- und Beinknochen von Huya zertrümmert, sodass dieser einfach regungslos zu Boden fiel. In der Luft stellte er sich viele Fragen: War dies schon das Ende? Was passiert nun mit ihm? Wird er hingerichtet oder nur ins Impel Down gebracht? Egal was passieren würde, er wusste, dass er Schande über die gesamte Bande gebracht hat. Kurz vor seinem Aufprall sagte er noch etwas. "Es tut mir leid.. Akuma.. Ryo.. Chiba.. Sarina..." Eine Träne rann seine blutige Wange hinunter. Der Wind blies durch die Palmen, bis er sich langsam legte. Die Wolken verzogen sich, der Regen endete und die Blitze verschwanden spurlos. Eins wusste er jedenfalls. Alle anderen mussten gewonnen haben.. nur er hatte versagt. All seine Träume wurden in diesem Moment zerstört, vernichtet, mit Füßen getreten. Er hoffte auf kein Erbarmen von Remys Seite und blieb so einfach regungslos liegen, bis ihn schließlich seine Besinnung verlies. Der Knochenteufel war besiegt und lag bewusstlos auf dem Boden. Der Kampf war zuende.

-->Huya goes everywhere Remy goes, cause he's down.
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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   Sa 5 März 2011 - 15:36

Remy wunderte sich, wie leicht es gewesen war, diesen Kerl zu besiegen. Ein lächerlicher Pirat. Nichts weiter als jemand, der glaubt, vor dem Gesetz der Weltregierung sicher zu sein, nur weil er sich mit einem Kaiser abgibt. Aber nein, die Gerechtigkeit hatte wieder mal einen Sieg errungen.
Uncle Sam kam angerannt. Der Affe trug Seestein-Handschellen mit sich und reichte sie Remy. Der Vizeadmiral blickte hinunter auf den leblosen Körper zu seinen Füßen und schüttelte den Kopf. Er legte ihm die Handschellen an. Selbst wenn der Knochenteufel wieder erwachte, würde er seine Teufelskraft nicht nutzen können. "Du bist der lächerlichste Pirat, der mir je untergekommen ist!" sagte Valentine und trat gegen den regungslosen Körper Huyas. Remy griff nach der Zigarette in seinem Mund, nahm einen letzten Zug und drückte den Glimmstängel auf Huyas Brust aus. Dann verpasste er ihm noch eine Ohrfeige. "Du wirst den Rest deines Lebens in den dreckigen Kerkern von Impel Down verbringen, da wo du hingehörst, du Ratte!"
Valentine hob den leblosen Huya hoch und warf ihn wie einen nassen Sack über seine Schulter. Dann wandte er sich dem Affen zu. "Komm Sam, wir haben beim Admiral etwas abzuliefern."
Der Vizeadmiral stapfte los und wollte nun seinen Vorgesetzten aufsuchen, um ihm die frohe Kunde zu überbringen.

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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   Sa 5 März 2011 - 16:43

Ein Blitz zuckte unter vielen anderen am Himmel auf und gleich darauf rollte der Donner durch die Strassen. Für einen kurzen Moment wurde durch das Licht, das die elektrische Entladung freisetzte ein seltsamer Umriss in der Luft sichtbar. Weit über der Stadt schwebte ein schwarzer, länglicher Fleck, der bei näherer Betrachtung immer näher kam. Durch den Donner beinahe lautlos schwebte der Schemen immer weiter hinunter und nahm langsam aber sicher eine bestimmte Form an. Man konnte einen Masten erkennen, Steuerruder und Segel, die in einer seltsamen Anordnung aufgehängt worden schienen. Die Segel waren trotz des Regens nicht nass und blähten sich unter dem Sturmwind, der unerbittlich versuchte, das fliegende Schiff aus seiner Bahn zu werfen. Ständig ratterten irgendwelche Zahnräder, Bolzen verschoben sich und glichen die Winde wieder aus. Erst bei näherer Betrachtung konnte man feststellen, dass das Schiff ein wahres Wunderwerk der Technik sein musste. Jede noch so kleine Böe wurde durch komplizierte Mechanismen ausgeglichen, sodass die ganze Konstruktion trotz des Sturmes kaum schaukelte. Die außergewöhnlich langen und mit weiteren Segeln bestückten Steuerruder schwangen mit dem Wind und zwangen ihn, das Schiff in seiner Position zu halten, sodass nicht abschmierte und auf den Boden krachte. Nun, da das fliegende Gefährt immer näher gekommen war, hörte man auch die Rufe der Mannschaft durch den Regen und Sturm hindurch, die sich gegenseitig Befehle und Antworten entgegenschrien. Die Männer und Frauen agierten wie eine Einheit, ihre Bewegungen ergänzten sich und sie hielten durch das Jahrelange Training das fliegende Schiff ohne weiteres auf Kurs. Knarren senkte es sich immer weiter hinunter, bis eines der Ruder gefährlich nahe an einem Kamin vorbeischrammte und der Sinkflug durch einen scharfen Ruf von Deck gestoppt wurde. Sofort stieg das Gefährt wieder ein kleines Stück, es schliesslich fast regungslos und entgegen aller Sturmwinde direkt über den Dächern Spa Islands in der Luft zum Stehen kam.
Wenn Remy aufblickte, würde er den Namen lesen können, der seitlich am Bug des fliegenden Schiffes angemalt worden war. Er lautete "Flying Deathman".
Nicht wie bei normalen Segelschiffen wurde keines der Segel eingeholt, vermutlich weil sie gebraucht wurden, um genügen Aufwind zu produzieren. Eine Gestalt, die zuvor Regungslos am Reling gestanden hatte, löste sich aus dem Schatten. Ohne grosse Vorbereitung sprang sie über den Rand, wich einem der schlingernden Ruder aus und landete direkt vor Remy auf dem nassen Pflaster der Strasse. Es war nicht zu erkennen, ob Remy wusste, wen er nun vor sich hatte. Der Mann mit der Teddybärenmaske hingegen nahm fast automatisch an, dass sein Gegenüber keine Ahnung hatte, wer er war und stellte sich deswegen sogleich vor. Augen, wie aus Holz geschnitzt, glitten derweilen über den Vizeadmiralen und schienen ihn zu mustern, obwohl sie sich nicht bewegten. Scharfe, dunkle Atemgeräusche wie von einer Sauerstoffmaske drangen unter dem Helm in der Form eines stilisierten Bärenkopfes hervor und machten die Gestalt noch etwas bedrohlicher.
"Gestatten", meinte eine dumpf klingende Stimme, "mein Name ist Jinno dan Faun. Ich bin Kopfgeldjäger." Dabei zeigte er mit einer knochigen Hand auf sich Selber. Dabei sah man, dass sein Mantel etliche Risse hatte und die Ärmel total ausgefranst waren. Die blossen Füsse steckten in metallenen Getas.
Sofort flog die zeigende Hand weiter zum Gesicht Remys. "Ihr seid Mr. Valentine, wenn ich recht informiert bin. Vizeadmiral unter Mr. Teruo, dem Admiralen." Gleich darauf legte der Mann namens Jinno den Kopf schräg. Das Schiff über ihm knarrte weiter im Wind des Sturmes. "Oder sollte ich lieber sagen Mr. Teruo, dem Mann, der verletzt nicht weit von hier am Boden liegt?" Die Stimmlage dan Fauns liess keine Rückschlüsse auf seine Emotionen ziehen. "Mr. Valentine, ihr solltet eurem Boss zu Hilfe kommen, bevor er ihnen noch ablebt. Mich hingegen interessiert, wie sie dies vielleicht schon vermuten, der Tod eines Admirales nicht. Mein Augemerk liegt viel eher auf diesem Mann da." Dabei fuhr die hagere Hand ein weiteres Mal in die höhe und zeigte auf Huya, den Remy über die Schultern gelegt hatte. Jolende Zustimmungsrufe drangen zu den beiden Männern hinunter. Offenbar hörte sich die Crew auf der Flying Deathman das Gespräch mit an.
"Das ist Huya, ein Pirat mit 99 Millionen Berry auf seinem Kopf. Wie sie sich zusammenreimen können, möchten meine Leute und ich nichts lieber, als ihn wo immer sie wollen abzuliefern und ihnen so, Mr. Valentine bei der Rettung ihres Vorgesetzten zu helfen."
Jinno schaffte es trotz der Maske so auszusehen, als würde er grinsen.
"Na?", fragte er mit seiner dumpfen Stimme und hielt Remy eine knochige Hand hin, damit dieser auf das Angebot eingehen konnte.
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Remy Marble Valentine

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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   So 6 März 2011 - 12:25

Remy blickte auf, als der Mann ihn ansprach und war erstaunt, als er in eine riesige Bärenfratze hineinblickte. Skeptisch beäugte der Vizeadmiral sein Gegenüber, als er ihn dieses Angebot unterbreitete. Der Admiral verletzt am Boden? Waren etwa noch andere Mitglieder von Akuma's Crew auf Spa Island. Eigentlich musste er Kazuki helfen, auch wenn Remy Huya lieber persönlich abliefern wollte, um den Ruhm einzuheimsen. Und Kopfgeldjäger mochte Valentine sowieso nicht. Sie handelten im Auftrag der Gerechtigkeit, doch das einzige, was sie interessierte, war Geld.
Remy zögerte einzuschlagen, als die knochige Hand Jinnos vor ihm ausgestreckt wurde. Zudem stellte der Mann mit der Bärenmaske Remy wie einen Idioten da, er glaubte ihn über den Mann auf Remy's Schulter aufklären zu müssen. Ihn, den Vizeadmiral der Marine. Er wusste alles über den Knochenteufel. Er wusste alles über die dreckigen Piraten, die sich auf den Weltmeeren tummelten. Er vertraute diesem geldgeilen Kerl nicht. Aber es gab nun wichtigeres. Als Mitglied der Marine war er verpflichtet, dem Admiral zu helfen.
Remy blickte dem Bärenkopf in die Augen. "Ich erwarte, dass Huya der Knochenteufel auf dem schnellsten Weg ins Impel Down gebracht wird. Keine Umwege, keine Konfrontationen Habe ich mich klar ausgedrückt?" Remy erwiderte Jinnos Hand nicht, sondern warf ihm Huya von der Schulter direkt vor die Füße. "Wenn er dort angekommen ist, will ich, dass ein Extrablatt herausgebracht wird. Vervielfältigt die Neuigkeiten, verbreitet, dass Huya einsitzt. Das wird seinen Kapitän sicherlich auch ins Impel Down locken. Andernfalls bekommt ihr ein Problem mit mir. Euch geht es immer nur ums Geld. Doch es gibt wichtigeres. Die Gerechtigkeit muss in neuem Glanz erstrahlen. Also verbreitet die Kunde über einen weiteren Sieg der alles übertrumpfenden Gerechtigkeit. Die Welt braucht uns. Es geht nicht um Geld, sondern darum, eine Botschaft zu senden."
Mit diesen Worten wendete Valentine sich von seinem Gegenüber ab und stapfte los. Uncle Sam sprang auf seine Schulter. Remy musste jetzt nach Kazuki sehen. Später würde er überprüfen, ob die Kopfgeldjäger ihren Auftrag auch rechtmäßig ausgeführen würden. Valentine würde dem Impel Down einen Besuch abstatten. Aber nun musste er sehen, was mit Kazuki geschehen war.

gt Straßen von Spa Island

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BeitragThema: Re: Spa Island: Am Pool   So 6 März 2011 - 20:53

Die Teddybärmaske deutete ein Nicken an. Über ihm erklangen freudige Rufe, als Remy seine Zustimmung ausgedrückt hatte.
"Wie sie meinen Mr. Valentine. Schön, mit ihnen Geschäfte zu machen." Für mehr Worte waren keine Zeit, denn der Vizeadmiral machte sich schleunigst auf den Weg, seinem Vorgesetzten zu helfen. Nicht, dass es ihn besonders gestört hätte. Jinno mochte es, wenn es einfach lief. So schob er einen Fuss unter den Körper Huyas und katapultierte ihn mit einem Kick an Bord des Schiffes, wo er von der Crew aufgefangen und unter Deck transportiert wurde. Erst jetzt fiel dem Mann mit der Teddybärenmaske wieder ein, dass Remy vergessen hatte, ihm die Schlüssel für die Seesteinhandschellen Remys zu überreichen. Dies konnte zu einem Problem werden. Jinno setzte darauf, dass man im Impel Down Mittel und wege kannte, die Schlösser zu knacken. Seine Mannschaft wäre dazu sicher auch in der Lage gewesen, hätten sie nur genug Zeit gehabt... aber wozu sich unnötig Mühe machen? Hübsch verpackt wie jetzt konnte ihnen der Knochenteufel keinen Ärger machen und ein Zwischenfall schien ausgeschlossen.
Noch ein letzter Blick wurde durch die verborgenen Sehschlitze in den hölzernen Augen der Maske auf den davoneilenden Remy geworfen. Natürlich zeigte die Maske keine Emotionen... aber man hätte meinen können, dass der Kopfgeldjäger so etwas wie Bewunderung für den jungen Logianutzer verspürte. Eine dumpfe Ahnung bloss....
"Geben sie auf sich acht Mr. Valentine", drang die hohle Stimme ein letztes Mal unter der Maske hervor. Sie war so leise, dass der Vizeadmiral sie wahrscheinlich nicht mehr hören konnte. "Wir werden uns irgendwann bestimmt Wiedersehen... ob wir dann noch die Männer sind, die wir heute zu sein glauben, wird sich zeigen."
Klackend stiess sich der Kopfgeldjäger vom Boden ab und sprang an Bord seines Schiffes. Regentropfen perlten von seiner Maske ab, als er einen kurzen Befehl gab, welcher von der Crew mit Jubel begrüsst wurde. "Auf zum Impel Down! Wir haben ein Vermögen abzuholen!"
Dann, zwischen den hastigen Bewegungen der Leute an Deck, stieg Jinno ein paar wenige Stufen aus Holz hinunter, um zu der Gefangenenzelle zu gelangen. Darin befanden sich Huya, der Knochenteufel und noch zwei andere Piraten. Im Gegensatz zu dem Neuankömmling waren sie kleine Fische und würden in Impel Down vermutlich in den ersten Stock gesperrt werden. Sie waren wach und starrten auf den regungslosen Körper des Knochenteufels.
"Kuma, nehmen sie ihn hier raus! Der bringt uns um, wenn er aufwacht!"
"Ach?", klang es dumpf unter der Teddybärmaske hervor. "Der wird euch nichts tun. Nicht solange er hier auf dem Schiff ist. Wo wäre mein Geld hin, wenn ich statt drei Gefangenen nur einen abliefere? Denkt mal darüber nach."
Die Piraten machten erschrockene Gesichter, als wäre ihnen gerade erst wieder klar geworden, wohin die Flyling Deathman sie brachte. Bevor sie wie gewöhnlich wieder in ihr Betteln und Flehen verfielen, schob Jinno den Riegel der Zelle vor, sodass die meisten Geräusche von drinnen gedämpft wurden. So stiefelte er wieder auf Deck, stieg auf das Steuerdeck und nahm dem Steuermann seine Arbeit ab.
Schwungvoll drehte sich das fliegende Schiff im Wind bis die messerscharfe Spitze am Bug genau in Richtung Impel Down zeigte. Erwartungsvoll kreischten die Zahnräder, als das Gefährt sich in Bewegung setzte und seine Reise begann.

GT - Impel Down
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